Kritik:
Edi und Max, zwei durchwegs ver-
schiedene Männer, verschlägt es auf eine Bank, die jeder für sich allein beansprucht. Natürlich versucht nun jeder, dem andern die Bank streitig zu machen. In ihren erbitterten Kämpfen müssen sie aber erkennen, dass ihre Leben auf unliebsame Weise schicksalhaft mit-
einander verknüpft sind. Wie zwei Fische, gefangen im Netz, versuchen sie, sich bis zur
Erschöpfung frei zu zappeln. Ein clowneskes Spiel mit versöhnlichem Ausgang.
Uraufführung 14. Mai 2007 im Theater fricks-monti
ART-TV Sehen Sie hier den Filmbericht von Marie-Thérèse Vu.
Aargauer Zeitung: "Kein aufwändiges Bühnenbild erwartete die Zuschauer, dafür eine zweistündige Präsenz und ausgezeichnete Spielkunst der beiden Akteure....Von Anfang an schafften es Peter Höner und Kaspar Lüscher das gespannte Publikum zu fesseln. ... Der Autor Kaspar Lüscher schrieb ein vielschichtiges und humorvolles Theaterstück, das im besten Sinne an Samuel Becketts "Warten auf Godot" erinnert. ... Regisseur Weibel
erarbeitete mit den beiden Spielern ein clowneskes Stück mit psychologischem Hintergrund. ... Das Premierenpublikum fühlte sich durch die grosse Bandbreite an Spannung und humorvollen Momenten bestens unterhalten und bedankte sich zum Schluss mit langem Applaus."
Yvonne Brogli- Aargauer Zeitung, Mittwoch, 16. Mai 2007
"Endlich Leben anfangen"
Sogar Theater
Die beiden Brüder, der Bildhauer Ernst Gubler und der Maler Max Gubler, wechselten zwischen 1914 und 1954 über 500 Briefe. Sie erschliessen zwei Künstlerleben in der Zwischenkriegszeit, vor allem in der Zeit von 1921 bis 1928, als die beiden auf Lehr- und Wanderjahren mit Stationen in Weimar, München, Berlin, Florenz und Lipari ihren Weg suchten, und von 1930 bis 1937, als Max Gubler in Paris lebte. Eine wichtige Rolle und immerwährende Vermittlerin zwischen Familie und Kunst, zwischen Heimat und Fremde war die
Mutter Bertha Gubler.
Als szenische Lesung stellen die Schauspieler Kaspar Lüscher und Peter Höner eine von Peter Höner erarbeitete Collage des Briefwechsels im Zürcher Sogar Theater vor.
Henrik Ibsen: Peer Gynt
Iselisberger Fassung 2006 von Peter Höner
"Erkenne dich selbst." Peer Gynt ist entschlossen, sein eigener Held zu sein, Abenteurer, Verführer und Kaiser der Welt. Er will den Dingen auf den Grund gehen, sich nicht mit der Oberfläche des normalen Lebens zufrieden geben. Immer spielt er auf volles Risiko und immer wieder heisst es: Game over, Jugend vorbei, neues Spiel, neues Leben. Fantast, Partylöwe, Robinson, Self-made-man, Guru, Forscher; aber eine Antwort auf seine ursprüngliche Frage: "Wer bin ich?" findet er nicht. Als alter
Mann landet er wieder in seiner Heimat und hier, in einem finalen Kampf um den Wert dieses Lebens, gehen ihm die Augen auf.
Textfassung: Peter Höner
Regie: Peter Höner und Kaspar Lüscher
Assistenz: Caroline Teschmer
Spiel: Jugendliche der Klassen Benedikt Diener, Fritz Maag und Barbara Christine Äschbach aus dem Schulhaus Liguster, Zürich-Oerlikon.
Aufführungen: Theater im GZ Buchegg, 6. und 7.April 2006.
Mein Onkel der Jaguar
Nach einer Novelle von João Guimarães Rosa, bearbeitet von Iris Disse
Jaguar ist eine sinnlich-magische Geschichte, die in den Kosmovisionen der Dschungelvölker Lateinamerikas wurzelt.
Sie lässt uns eintauchen in archaische und ursprüngliche Schichten unseres Selbst.
THEATER - ABENTEUER IN DER WILDNIS DER TAUBENLOCHSCHLUCHT. Bitte Taschenlampe, ein Sitzkissen und ev. einen Regenschirm mitbringen!
Spiel und Dramaturgie: Iris Disse
Regie: Peter Höner
Musik: Hans Koch
Basklarinette, Kontrabass, Perkussion: David Höner
Produktionsleitung: Charlotte Madörin
Premiere in Biel: Do.28 Juli 2005, 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: Fr 29., Sa 30. Juli und Do 4. bis Sa 6. August.
Taubenlochschlucht Biel; Ápero in der L´eau-berge du Tubeloch, Frinvillier/Biel, dann gehen alle zusammen zum Spielort in der Schlucht.
Premiere in Zürich: Mi 10. August 2005 20.30 Uhr
Weitere Vorstellungen in verschiedenen Städten der Schweiz sind geplant.